Die Landesdirektion Sachsen (LDS) hat die Raumverträglichkeitsprüfung für das Zinnwald Lithium-Projekt abgeschlossen und ihre ausführliche Stellungnahme an das Unternehmen und das Sächsische Oberbergamt übermittelt. Dabei kommt die Behörde zu dem Ergebnis, dass unser Vorhaben mit den Zielen der Raumordnung vereinbar ist.
Bestätigung des vorgestellten Gesamtkonzepts
Konkret bestätigt die Landesdirektion, dass das von uns in der Vormachbarkeitsstudie entwickelte Gesamtkonzept die raumverträglichste Lösung darstellt. Dazu gehören sowohl die geplante Weiterverarbeitung in Liebenau als auch der untertägige Erztransport über einen Förderstollen, der mit einer Tunnelbohrmaschine errichtet werden soll.
In das Verfahren sind zahlreiche Hinweise und Anregungen eingeflossen. Rund 600 Bürgerinnen und Bürger sowie etwa 50 öffentliche Stellen haben sich beteiligt. Diese Rückmeldungen wurden geprüft und in die Bewertung einbezogen.
Marko Uhlig, Geschäftsführer der Zinnwald Lithium GmbH, kommentierte: „Der positive Abschluss Raumverträglichkeitsprüfung ist für uns ein weiterer wichtiger Schritt. Die Ergebnisse stützen das in unserer vorläufigen Machbarkeitsstudie entwickelte Konzept und bieten eine klare Grundlage für den Übergang zu den nächsten Phasen der Umweltverträglichkeitsprüfung und Genehmigung.“
Bewertung enthält Maßgaben zur Prüfung
Wie bei einem Projekt dieser Größe zu erwarten, werden in dem Bericht mehrere Punkte benannt, die im Rahmen der Umweltverträglichkeitsprüfung und in der Genehmigungsphase zu klären sind und die das Unternehmen in der weiteren Projektentwicklung prüfen wird.
Die Raumverträglichkeitsprüfung ist dem eigentlichen bergrechtlichen Genehmigungsverfahren vorgeschaltet und dient als Orientierungsrahmen für die weitere Planung. Die nächste Projektphase wird nun unter der Leitung des Sächsischen Oberbergamts fortgeführt.



