Das Projekt

Günstige Lage für Europas Industrie

Lithium ist ein wichtiger Rohstoff besonders für Energiespeicher und in der Mobilität. Doch auch für andere Anwendungen ist Lithium entscheidend – in Akkus für Handys oder als Rohstoff für Glas, Keramik und in medizinischen Produkten wird es verwendet. Wir alle kommen somit täglich mit Lithium in Berührung und sind daher auf eine langfristige Versorgung mit diesem Rohstoff angewiesen.

Die Lagerstätte in Zinnwald liegt sehr günstig in der Nähe wichtiger Batterie- und Autohersteller. Zinnwald Lithium will das Erz abbauen, in der Nähe aufbereiten und als Endprodukt batterietaugliches Lithium für die europäische Industrie liefern.

Nachhaltiger Bergbau für eine starke Region

Lithium ist ein zentraler Baustein der Energiewende – und unser Projekt in Zinnwald trägt dazu bei, diesen wertvollen Rohstoff verantwortungsvoll und nachhaltig zu gewinnen. Gemeinsam mit der Region gestalten wir eine Zukunft, die ökologische, wirtschaftliche und gesellschaftliche Interessen verbindet.

Tonnen Lithiumhydroxid pro Jahr
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qualifizierte Industriearbeitsplätze
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Jahre Nutzungsdauer
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erfahrene Spezialisten
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Strategisch günstige Lage im Herzen Europas

Mit seiner Lage im Herzen der europäischen Chemie-, Glas- und Automobilindustrie profitiert das Zinnwald Lithium-Projekt von der langen Bergbaugeschichte in Sachsen und der Infrastruktur, die dort bereits vorhanden ist. Kurze Wege zu potenziellen Kunden verringern einerseits die Transportkosten und sorgen andererseits für eine verbesserte Umweltbilanz in den Lieferketten.

Was bisher geschah und was geplant ist

Große Infrastrukturprojekte und Investitionsvorhaben erfordern Weitblick, Geduld und einen langen Atem. Das Vorhaben in Zinnwald begann im Jahr 2011 und blickt somit auf eine bergbautypische mehrjährige Entwicklung zurück. Spannender ist jedoch der Ausblick auf die kommenden Etappen, denn bis Anfang des neuen Jahrzehnts soll das Bergwerk in Betrieb gehen. Hier sehen Sie die wichtigsten Meilensteine des Projekts.

um 1845

beschrieb der österreichische Geologe Wilhelm von Haidinger zum ersten Mal das Mineral Zinnwaldit, das auch als Lithiumeisenglimmer bekannt ist. Schon damals war klar: in Zinnwald liegt Lithium.

2011

Auf Anregung der TU Bergakademie Freiberg beginnt die Solarworld AG mit der Lithiumerkundung in Zinnwald. Ihr Tochterunternehmen, heute bekannt als Zinnwald Lithium GmbH, erhält die Lizenz dafür.

2012

Erste Probebohrungen erfolgen.

2017

Bergrechtliche Bewilligung für Lithiumgewinnung

2019

Erster Bericht zum Rohstoffvorrat und Planungen für ein Bergwerk liegen vor.

2020

Die Zinnwald Lithium Plc beteiligt sich mit 50 Prozent an dem Projekt und übernimmt bis 2023 alle Anteile von Solarworld.

2022/23

Eine intensive Bohrkampagne, die aus 84 Bohrungen rund 27 Kilometer Bohrkerne zutage fördert, ergibt ein deutlich detaillierteres Bild des Vorkommens und der Lagerstätte.

2023

  • Vorläufige wirtschaftliche Bewertung der Ergebnisse
  • Das in den Niederlanden registrierte Rohstoffunternehmen AMG steigt als Großaktionär bei Zinnwald Lithium ein
  • Das Sächsische Oberbergamt (SOBA) führt einen Scopingtermin zur Entwicklung eines Bergwerkbetriebes mit Aufbereitung in Bärenstein durch

2024

  • Bergrechtliches Verfahren fordert Prüfung von Alternativen und schreibt obligatorisches Rahmenbetriebsplanverfahren mit UVP vor
  • Eine neue Ressourcenschätzung liegt vor. Das Projekt kann über Jahrzehnte signifikante Mengen an Lithiumhydroxid produzieren

  • Beginn der Untersuchungen eines möglichen Alternativstandortes für die Aufbereitungsanlage in Liebenau

  • Bisher wurden zirka 30 Millionen Euro in Erkundung und Planung investiert

März 2025

  • Vorstellung der vorläufigen Machbarkeitsstudie zur technischen und wirtschaftlichen Durchführbarkeit.
  • Vorstellung des Untersuchungsrahmens für die Umwelt- und Sozialverträglichkeitsstudie
  • Fokussierung auf die umwelt- und sozialverträglich bevorzugte Alternative

Q2 2025

  • Eröffnung der Raumverträglichkeitsprüfung inklusive Öffentlichkeitsbeteiligung
  • Start der Umwelt- und Sozialverträglichkeitsstudie (ESIA)

  • Beginn zusätzlicher geotechnischer und hydrologischer Untersuchungen

Q4 2025

Bis Ende 2025 Erarbeitung der Unterlagen und Studien für die finale Machbarkeitsstudie und das Rahmenbetriebsplanverfahren

2026

  • Abschluss der finalen Machbarkeitsstudie
  • Beginn des Verfahrens für einen Rahmenbetriebsplan mit vollumfänglicher Umweltverträglichkeitsprüfung
  • Fortführung der Betriebsplanung

2027

  • Abschluss Rahmenbetriebsplan mit Prüfung der Umweltverträglichkeit
  • Vorliegen der Betriebspläne und Beginn der Bauarbeiten

2028

Errichtung des Bergwerks und eines Förderstollens zur Aufbereitungsanlage

2029/2030

Produktionsbeginn

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