Wirtschaftsinitiative im Osterzgebirge gefordert

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Die wirtschaftliche Entwicklung im Osterzgebirge steht vor einem Wandel. Mit der Ansiedlung eines der TOP5-Investitionsprojekte in Sachsen ergeben sich enorme Chancen für die Region, aber auch Risiken. Daher haben sich mehr als 10 bekannte Unternehmen der Region zusammengeschlossen, um den wirtschaftlichen Wandel aktiv mitzugestalten und die Zukunft der Heimatregion langfristig zu sichern.

Dabei steht die Region in Konkurrenz mit anderen Gebieten – sowohl innerhalb als auch außerhalb Deutschlands – wenn es um Fördermittel, Fachkräfte und finanzielle Ressourcen geht. Die Unternehmen der Region übernehmen gesellschaftliche Verantwortung und setzen sich für nachhaltige Entwicklungsprozesse ein. Ihr Maßnahmenkatalog enthält konkrete Vorschläge, um die Attraktivität der Region für Einwohner, Unternehmen und Fachkräfte zu steigern. Bereits heute müssen gezielte Investitionen und Impulse in die Region fließen. Diese sind entscheidend für ein prosperierendes Gemeinwesen.

Unter dem Titel „Wirtschaftsregion Osterzgebirge: Chancen nutzen, Zukunft schaffen“ [Dokument] haben sie einen gemeinsamen Maßnahmenkatalog erarbeitet. Darin fordern sie von Freistaat, Landkreis und Kommunen, durch gezielte Investitionen und strategische Entscheidungen die Rahmenbedingungen für eine positive Entwicklung zu gestalten. Ziel ist es, die Wettbewerbsfähigkeit und Lebensqualität im Dreieck Glashütte, Altenberg/Geising und Dippoldiswalde/Bad Gottleuba zu sichern. Wesentliche Eckpunkte des Papiers sind die bessere finanzielle Ausstattung der Kommunen, Investitionen in Bildungseinrichtungen und den ÖPNV sowie der Erhalt und Ausbau der medizinischen Versorgung.

Der Maßnahmenkatalog wurde bereits an den Sächsischen Wirtschaftsminister Dirk Panter (SPD) und weitere Landtagsabgeordnete überreicht.

 

Lars Schaller vom Unternehmerverband Sachsen e.V. überreicht Dirk Panter (Wirtschaftsminister des Freistaats Sachsen) den Maßnahmenkatalog der regionalen Unternehmen