Am 28. April 2026 wurde das Besucherzentrum von Zinnwald Lithium zu einem ganz besonderen Klassenzimmer. Im Rahmen eines vom Bergbaumuseum Altenberg organisierten Projekttages erfuhren zwei dritte Klassen mehr über die Gewinnung heimischer Rohstoffe und die Bedeutung von Lithium für die Welt von morgen.
Bergbau hat im Erzgebirge eine jahrhundertelange Tradition. Doch wie sieht der Bergbau der Zukunft aus? Um diese Frage zu beantworten, begrüßte das Team von Zinnwald Lithium vier Schülergruppen. Ziel war es, den Kindern die komplexen Themen Rohstoffgewinnung und moderne Technologien altersgerecht und greifbar näherzubringen.
Ein Schatz unter unseren Füßen
Im Mittelpunkt der Station stand das „weiße Gold“ des Erzgebirges: Lithium. Die Schülerinnen und Schüler erhielten exklusive Einblicke in die geologische Arbeit und durften echte Bohrkerne unter die Lupe nehmen. Dabei lernten sie, wie man den unterschiedlichen Lithium-Anteil im Gestein erkennt und warum dieser Rohstoff das Herzstück moderner Batterien für Smartphones, Tablets und Elektroautos ist.
Besonders der im Gestein enthaltene Glimmer sorgte für Begeisterung: Die glitzernden Partikel an den Händen der jungen Entdecker machten die Geologie der Region wortwörtlich greifbar.


Brückenschlag zwischen Geschichte und Moderne
Die enge Verbindung der Region zum Bergbau wurde deutlich, als eine Schülerin ein Gesteinsstück ihrer Großmutter präsentierte. Solche Beispiele verbinden die Geschichte des Erzgebirges mit der zukünftigen Rohstoffgewinnung.
Dialog und Entdeckergeist
Neben den fachlichen Erklärungen zum untertägigen Abbau und dem Schutz von Umwelt und Wasserressourcen stand der Dialog im Vordergrund. Die Schülerinnen und Schüler nutzten die Gelegenheit, alle ihre Fragen rund um die Arbeit eines Geologen und die Maschinen unter Tage loszuwerden.
Zum Abschluss durfte sich jedes Kind ein eigenes Stück Erzgebirge in Form von Steinen für die heimische Sammlung mitnehmen.








